Mietwagen-Verleih auf Mallorca: Spanische Logik 2. Teil
25. Oktober 2008 | ID: 225 | 200 ArtikeleinblendungenLiebe Reiseblog-Besucher,
wir wollten es nicht bei einer einzigen Fahrt über diese wunderschöne Insel belassen. Schließlich hatten wir bisher weder den Norden, noch den Osten gesehen. Was lag da näher, als eine Fahrt in den Nordosten zu planen
Dieses Mal wollten wir aber mal eine der kleinen örtlichen Agenturen testen und nicht auf einen der großen Anbieter (wie z.B. Sixt) zurückgreifen.
Wir bewegten uns also einen Tag vor der geplanten Tour in einen kleinen Laden, der neben dem Autoverleih auch noch das Buchen von Reisen, den Verleih von Fahrrädern, etc. anbot.
Ein netter kahlköpfiger Herr, der durchaus gut deutsch sprach, sagte uns, wir könnten noch jeden der angebotenen Wagentypen für den nächsten Tag buchen.
Wir schauten uns also die Bilder verschiedener Autos an, und Sabine entschied sich für einen Smart, der nur vier Euro mehr, als das preiswerteste Auto kosten sollte.
Das Argument: Ich wollte immer schon mal einen Smart fahren. Ich war mit der Wahl einverstanden.
Also buchten wir und machten eine Anzahlung. Alles komplikationslos!
Kurz nachdem wir den Laden verlassen hatten, kam Kojak hinter uns her gerannt und teilte uns atemlos mit, dass ihm da ein Missgeschick unterlaufen sei. Man habe zwar noch einen Smart, aber nur einen Smart Cabrio. Und der würde ca. 10 Euro mehr kosten. Er empfahl uns, auf den Smart zu verzichten, da es am nächsten Tag ohnehin regnerisch werden sollte. Es wäre sinnvoll, einen Peugeot 206 zu nehmen, der noch dazu preiswerter wäre. Wir stimmten zu!
Am nächsten Morgen standen wir dann pünktlich um neun Uhr auf der Matte, um unseren Peugeot in Empfang zu nehmen.
Da meinte der nette Herr zu uns, dass leider kein Peugeot mehr da sei. Aber ein Fiat Punto sei ohnehin wesentlich besser.
Ich habe zwar nicht sooo viel Ahnung von Autos, aber dass ein Punto nicht unbedingt wesentlich besser, als ein Peugeot ist, so viel weiß ich schon. Das war nun mal wieder eine Episode der Spanischen Logik!
Nun, letztlich war es uns egal. Wir hatten sowieso keine Wahl und suchten den Fiat Punto in einer ca. 1 Kilometer entfernten Nebenstraße, nachdem wir den Autoschlüssel zuvor noch in einem entfernten Supermarkt abholen mussten…
Wollen wir also einen Vergleich zwischen den beiden Autoverleih-Varianten ziehen, so können wir folgendes festhalten:
1. Bei Sixt war das Auto teurer, aber auch um Klassen besser (VW Polo versus Fiat Punto)
2. Bei Sixt konnten wir das Auto sofort buchen und mitnehmen und mussten nicht vorbuchen
3. Bei Sixt mussten wir den Wagen nicht am selben Tag bis 19.00 Uhr wieder abgeben, es reichte, ihn am nächsten Morgen bis 10 Uhr zurück zu bringen.
Resümierend kann man festhalten: Wenn man eine möglichst preiswerte Variante anstrebt, bei der Qualität des Autos Abstriche machen kann und den Wagen bis 19.00 Uhr am selben Tag zurück bringen will, kann man ein Auto günstiger bei einer der vielen Agenturen mieten. Trifft dieses nicht zu, so ist Sixt sicherlich die bessere Wahl!
Keine Aussage können wir übrigens zur Abwicklung von Unfallschäden und Pannen machen. Davon blieben wir zum Glück verschont!
Liebe Grüße
Ralf
Verwendete Bilder sind von:
© R. B./casiocan /PIXELIO (Bild 1)
© Fabio Sommaruga/PIXELIO (Bild 2)
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